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Nachdem wir auf unserer
letzten monatlichen Dienstversammlung in unserem unterjährigen Wachlokal
beschlossen hatten, am Bürger-Fußball-Turnier teilzunehmen,
hieß es für unseren Teamchef eine schlagkräftige Truppe
zusammen zu stellen.
So wurde für den 8. Juni ein erster Sichtungslehrgang in den Pfortenwiesen
einberufen. Bei diesem stellte sich leider heraus, dass die Fitness bei
den meisten Kameraden etwas zu Wünschen übrig ließ. Und
so war es nicht verwunderlich, dass wir unseren ersten Ausfall schon vor
Turnierbeginn zu beklagen hatten. Eine Zerrung schaltete unseren Abwehrrecken
Volker S. aus. Beim nächsten Training erwischte es dann ein weiteres
prominentes Opfer (bekannt als Uffz der 1. Gruppe).So mussten wir also
ohne Abwehr in das Turnier starten. Doch schon während dem ersten
Spiel sollte sich herauskristallisieren, dass unser Längster zusammen
mit CK und unserem Uffz. dritte Gruppe Egon diese Aufgabe mit vollster
Zufriedenheit des Teamchefs erfüllen.
Nachdem wir beim Aufwärmen als "weißes Ballett" unseren
Gegnern - leider auch uns - schon den Schweiß ins Gesicht trieben,
ging das erste Spiel trotz einer mannschaftlich geschlossenen Leistung
leider knapp verloren. Naja , wenn man keine Tore schießt, kann
man halt nicht gewinnen. Erschwerend kam noch hinzu, dass wir schon vor
dem ersten Spiel unseren dritten Ausfall, Gardist Florian zu beklagen
hatten, dem beim Aufwärmen in alter Matthäus Manier der Muskel
zu machte.
Die Pause vor dem zweiten Spiel wurde dann von der gesamten Mannschaft
samt unseren zahlreichen Fans und Betreuern zu einem kleinen Umtrunk genutzt.
Da wurden auch die letzten Stellen am und im Körper anständig
warm gemacht. Das merkte man dann auch beim zweiten Spiel, in dem wir
mangels Leibchen des SVC - es spielten gleichzeitig 4 Mannschaften mit
weißen Trikots - mit freiem Oberkörper antreten mußten.
Auch die Pracht unser Körper und die gesteigerte Leistung der Aktiven
konnte unseren zweiten Gegner nicht beeindrucken. Wir verloren wieder
mit 0:1.
Anschließend meinten zwei Gardisten jetzt könne nur noch das
"Schwarze Gold" aus Oselti-Gläsern helfen. Gesagt, getan;
nachdem das "Schwarze Gold" vernichtet war, begann auch schon
unser drittes und leider auch letztes Spiel. Man mag's kaum glauben, aber
wir führten bis kurz vor Schluß mit 2:1. Leider nur bis kurz
vor Schluß. Denn auf einmal hieß es aus dem Hintergrund: "Trainer
ich bin auch noch da." Doch auch die Einwechselung dieses Goldjägers
war nicht mehr von Erfolg gekrönt und so mussten wir "leider"
mit der dritten Halbzeit am Spielfeldrand beginnen. Man muß sagen,
dass hatten wir wesentlich besser drauf als die Halbzeiten zuvor.
Zum Ausklang dieses schönen Tages gönnten sich einige Akteure
unseres Teams noch eine gesellige Bierentspannung im Wellness-Bereich
unserer schönen Sportanlage und gingen anschließend noch auf
eine kalte Limo in unser unterjähriges Wachlokal oder verweilten
noch bis in die frühen Morgenstunden im Sportheim.
In der Hoffnung nächstes Jahr bei diesem wunderschönen Turnier
besser abzuschneiden, werden wir schon in den nächsten Wochen mit
der mentalen und körperlichen Vorbereitung darauf beginnen.
Einen herzlichen Dank ergeht nochmals an alle Sponsoren der Getränke,
denn von diesen waren an dem schönen und heißen Tag genug vorhanden.
F. S.
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